Finanzkrise hier, Finanzkrise da, wo man hinhört scheint es als ob fast jeder noch schnell auf diesen Zug aufspringt um schlechte Geschäftsgänge, unflätiges Verhalten und zügellose Gier zu erklären. Milliardenschwere Hilfspakete hinterlassen nur noch mehr Schulden, wobei niemand weiss, wer sie jemals bezahlen kann und wird. Seit wir in der Schweiz der grossen Bank Geld geschoben haben, explodieren die Diskussionen und die Schuldzuweisungen. Es scheint fast, als ob wir alle vergessen hätten wie man einander respektiert und sich gegenseitig hilft. Der Mensch bleibt eben Mensch, egoistisch, eigenwillig und gierig. Wir stecken in der Krise, aber nicht nur wegen dem Geld, sondern auch weil es mangelt an den einfachsten Werten wie Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft, Transparenz, Liebe und Respekt. Grundwerte die ich eigentlich verankert glaubte, besonders aufgrund der vielen Ansprachen, die ich ind dne letzten Jahren des Wohlstandes zu hören bekam am Radio, an Foren, Symposien und Kongresse. Hohe Wirtschaftsbosse haben immer wieder darüber lamentiert, Politiker doch auch. War das am Ende nur leeres Geschwätz? Es sei wichtig Grundwerte aufrecht zu halten und wieder neu zu entdecken. Und wieder sind es eigentlich nur die „Kleinen“ Leute, Menschen wie Du und ich, die sich redlich und ehrlich darum bemühen. Von den „Grossen“ sehe ich weder den Mut zur Transparenz noch die Bereitschaft zur Bescheidenheit. Es sind dann auch die Kleinen „Normalos“, zu denen ich mich zähle, die es den Grossen zeigen dürfen, es sind die, welche den Unterschied machen – Du und ich.
Höre und sehe ich mir die Diskussionen an, welche mir nun beinahe täglich geboten werden, dann stelle ich betrübt fest, es wird sich wohl so schnell nichts ändern. In blinder Wut wirft die eine Seite der anderen Unfähigkeit vor, Lösungen sind kaum in Sicht. Vereinbarungen werden so schwammig und „gummig“ formuliert, dass der Geist dieser Welt, die Habgier, kaum gezügelt werden kann. Die Bereitschaft sich auf die gleiche Stufe zu stellen, die Ärmel hochzukrempeln und miteinander anzupacken fehlt komplett.
Wir sind blind aber glauben immer noch den Durchblick zu haben. Folgen wir weiter den Habgierigen und lassen uns von ihnen bestimmen, dann fallen wir früher oder später in die Grube. Es wird Zeit, dass wir wieder sehend werden. Es wird Zeit, dass wir anpacken und retten was noch zu retten ist, bevor wir alles verschleudert haben auf dem Weg in die Falle. Die Medien tragen das Ihre genüsslich dazu bei, uns auf diesem blinden Weg zu behalten.
Etwas plumb aber nicht weniger herzhaft zitiere ich eine Stelle in der Bibel. Geschrieben vor beinahe 3000 Jahren, aber sie trifft unsere Lage äusserst präzise, dass man fast meinte es gelte uns.
Doch was nützt euch dieses fieberhafte Treiben, solange ihr für Gott blind seid? Ihr seht nicht, dass er euch in diese verzweifelte Lage kommen ließ. Ihr wollt ja nichts wissen von ihm, der schon seit langem dieses Unheil über euch beschlossen hat.
Die Bibel, Jesaia Kapitel 22 Vers 2
Also kommt, lasst uns anpacken im Kleinen, wo wir unserem Nachbarn helfen können tun wir’s, wo wir Transparenz schaffen können tun wir’s, wo wirden Egoismus zügeln können tun wir’s. Es wird uns nicht immer gelingen, man wird uns Fehler anprangern, aber wenn wir dran bleiben lösen wir uns aus den Fängen und Klauen dieser habgierigen Welt und du wirst sehen, das macht den Unterschied. Die Werte die uns Gott in der Bibel beschreibt machen uns sehend und werden uns dabei helfen. Von daher ist es sicher hilfreich mal kurz einen Blick, vielleicht dann auch noch einen Zweiten und Dritten, in sein Buch zu werfen und daraus nachhaltig zu lernen. Lassen wir die Grossen miteinander lamentieren und diskutieren, während wir den Dreck beseitigen und darauf achtgeben, dass solche Dinge nicht wieder passieren.
Es wird Zeit endlich was zu ändern, hilfsch mit?
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